Lettern im Laser-Cut

Stigler setzt neue Maßstäbe in der Cover-Veredelung

 

München, 10. September 2013 ‒ So hat die novum noch keiner gesehen: ein vollflächig typografisch gestaltetes Cover mit freiliegenden Lettern. Möglich gemacht hat es die Veredelungsgruppe Stigler im Münchner Norden und setzt mit dem Laser-Cut neue Maßstäbe in der Cover-Veredelung. Wesentlich für das Gelingen dieses Projekts waren das Engagement und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten, die sich ganz dem Ansatz „never be regular“ hingegeben haben.

Idee und Konzept stammen von dem mehrfach ausgezeichneten Kommunikationsbüro Clormann Design, Druck und maschinelle Weiterverarbeitung übernahmen Kessler Druck & Medien und der Grafikkarton Iggesund Invercote G Brush Print Silver hat der schwedische Papierhersteller Iggesund Paperboard AB gesponsert. „Für uns war diese Veredlung eine große Bereicherung. Wir sind davon überzeugt, dass der intensive Austausch zwischen Design und Technik maßgebend für außergewöhnliche Projekte ist“, so Andrea Stigler, Marketingleiterin bei Stigler.

Der Schwerpunkt der aktuellen novum widmet sich der Typografie. Diesem Thema galt es, sich gestalterisch anzunähern. „Für uns war klar, diese Ausgabe darf nicht nur gedruckt, sondern muss außergewöhnlich veredelt sein. Den Laser-Cut wollten wir unbedingt bei Stigler umsetzen und sind begeistert“, berichtet Marc Clormann, Geschäftsführer von Clormann Design.

Bei der Veredelung handelt es sich um ein Novum in der Magazingestaltung. Für die vollflächige Cover-Veredelung mussten viele Details immer wieder angepasst und verbessert werden. Das erlaubte allen Beteiligten einen großen Know-how-Transfer. Mehrere Tests und Dummys ermöglichten die reibungslose maschinelle Weiterverarbeitung von 14.000 Exemplaren.

Bereits im Mai dieses Jahres hatte die Veredelungsgruppe Stigler ein anderes Cover der novum mit einer Stanzung veredelt. Bei filigranen Motiven jedoch, stößt herkömmliches Stanzen an seine Grenzen und das Unternehmen setzt mit dem Laserschnitt an. Den Trend hin zum filigranen Laser-Cut hat der Geschäftsführer Michael Stigler schon früh erkannt. Seit 2010 veredelt Stigler mit verschiedenen Laseranlagen und gehört bundesweit zu den wenigen Spezialisten, die Laserschnitte und -gravuren nicht nur auf Papier, Pappe und Karton, sondern auch auf Glas, Acryl, Stoffen und Lebensmitteln anbieten. Auch die serienmäßige Personalisierung in der Weiterverarbeitung ist mit dieser Technik möglich.